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Wissen & Meinung

„Es geht um schlimme Schicksale“ – FAS-Interview mit Eva Luise Köhler und Prof. Dr. Corinna Grasemann

Seltene Erkrankungen sind gar nicht so selten wie ihr Name suggeriert. Vier Millionen Deutsche leiden darunter, viele von ihnen sind Kinder. Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sprechen Eva Luise Köhler und die Kinder-Endokrinologin und Leiterin des Zentrums für Seltene Erkrankungen an der Universitätskinderklinik in Bochum CeSER, Prof. Dr. Corinna Grasemann, darüber, wie man den "Waisen der Medizin" besser helfen kann, welche Möglichkeiten Gendiagnostik heute bietet und warum man auch ein Recht auf Nichtwissen hat.

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Frau Köhler, es zählt zu den ungeschriebenen Regeln, dass die Frau des Bundespräsidenten Schirmherrschaften übernimmt. Nach dem überraschenden Rücktritt Ihres Mannes Ende 2010 sind Sie einem Thema treu geblieben: den seltenen Krankheiten. Wie kamen Sie zu dieser Schirmherrschaft?

Eva Luise Köhler: Die Ehefrau des Bundespräsidenten erhält in der Tat sehr viele Anfragen. Eine davon erreichte mich vom damals noch recht jungen Verein Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen, kurz ACHSE. Mir war gleich klar: Das musst du machen. Die Problematik war mir schon vom beeindruckenden Eintreten der früheren First Lady Christiane Herzog für das Thema Mukoviszidose bekannt. Ich dachte mir: Jetzt ist es Zeit, die Gesamtproblematik, die für alle seltenen Krankheiten zutrifft, in den öffentlichen Fokus zu rücken.

Was hat Sie so beeindruckt an Christiane Herzogs Engagement?

Eva Luise Köhler: Ohne Frau Herzog wäre Mukoviszidose nicht zu einer allseits bekannten Krankheit geworden. Dank der Forschung, die ihre Stiftung vorangetrieben hat, gab es therapeutische Fortschritte. So sterben Betroffene nicht mehr regelmäßig im Kindesalter. Sie haben die Chance, erwachsen zu werden. Das ist ein typisches Beispiel, wie Forschung Hoffnung macht. Aber noch immer vergehen bei Seltenen Erkrankungen in der Regel viele Jahre, bis die richtige Diagnose gestellt wird. In vielen Begegnungen mit Betroffenen habe ich immer wieder erfahren, wie nervenaufreibend der Weg zu einer Diagnose sein kann. Ich erinnere mich gut an einen kleinen Jungen, der erst ganz normal anfing zu laufen, zu sprechen, sich gut entwickelte – doch dann mit einem Mal häufig stürzte, verhaltensauffällig wurde, nicht mehr gut sehen konnte, epileptische Anfälle bekam, beim Lernen nicht mithielt. Für jede Auffälligkeit wurde ein neuer Spezialist konsultiert, bis der Junge dann endlich in einem der Zentren für Seltene Erkrankungen an einer Universitätsklinik vorgestellt wurde, die es heute dank des Nationalen Aktionsplans von 2013 gibt. Dort stellte man fest, dass er an einer lysosomalen Speicherkrankheit (LSD) leidet. Bei LSD kommt es wegen eines Mangels an Enzymen zu Störungen beim Abbau von Stoffwechselprodukten.

Die Odyssee war für die Eltern und den Jungen zu Ende . . .

Eva Luise Köhler: Auf der einen Seite bedeutete dies eine Erleichterung. Schockierend für die Eltern war allerdings zu erfahren, dass es für diese Krankheit keine Therapie gibt. Was ich sehr bewundere: Trotz aller Sorgen engagieren sich viele Betroffene, wie auch diese Familie, nach einer Diagnose, indem sie zum Beispiel Selbsthilfegruppen gründen oder ihren Fall und ihr Wissen der Forschung zur Verfügung stellen – auch wenn sie wissen, dass es ihrem Kind wahrscheinlich nicht hilft.

Der Begriff „Seltene Erkrankung“ täuscht über das wirkliche Ausmaß hinweg

Als Sie die Schirmherrschaft übernahmen, organisierten sich in der ACHSE gerade fünf Patientenselbsthilfegruppen . . .

Eva Luise Köhler: . . . und heute sind es schon mehr als 120. Das wirft ein Schlaglicht auf einen Aspekt, der mir wichtig ist: Der Begriff „Seltene Erkrankung“ täuscht über das wirkliche Ausmaß hinweg. Jede einzelne Krankheit mag selten oder gar ultra-selten sein, aber allein in Deutschland sind mindestens vier Millionen Menschen von Seltenen Krankheiten betroffen – mehr als von manchen Volkskrankheiten.

Interessanter Perspektivwechsel.

Eva Luise Köhler: Um genau diesen Perspektivwechsel geht es uns auf mehreren Ebenen. Auf den ersten Blick scheint es wegen der geringen Fallzahlen kaum lohnenswert, neue Therapien zu entwickeln. Dabei haben sich seltene Krankheiten längst als Wegweiser in die Zukunft der Medizin erwiesen, der personalisierten Präzisionsmedizin.

Frau Professor Grasemann, Sie leiten die Abteilung für Seltene Erkrankungen an der Bochumer Universitätsklinik für Kinder und Jugendmedizin. Können Sie einen Überblick über Seltene Erkrankungen geben?

Corinna Grasemann: Oh, das ist eine Herausforderung! Denn es gibt ja mehr als 6000 sehr unterschiedliche Seltene Erkrankungen von Knochen-, über Stoffwechselerkrankungen, Tumorerkrankungen bis zu neuromuskulären Erkrankungen. Und jährlich kommen durch den diagnostischen Fortschritt mehr als 200 hinzu. Grundsätzlich gilt: Eine Krankheit gilt als selten, wenn weniger als fünf von 10.000 Menschen betroffen sind. Die allermeisten Seltenen Erkrankungen sind nahezu unerforscht, häufig ist nur eine Behandlung der Symptome möglich – oft mit nicht oder noch gar nicht für die Erkrankung zugelassenen Medikamenten. Lediglich für rund 130 Seltene Krankheiten gibt es derzeit Spezialmedikamente. Sie werden Orphan Drugs genannt, weil sie für die sprichwörtlichen Waisenkinder der Medizin gedacht sind. Der weit überwiegende Teil der Seltenen Erkrankungen ist genetisch bedingt und tritt bereits in der Kindheit auf. Was vielen vermutlich nicht bewusst ist: Nahezu alle Kinder, die heutzutage noch an medizinischen Problemen in Deutschland sterben, sterben an einer Seltenen Erkrankung. Das sind mehr als 1000 Kinder. Jahr für Jahr.

Der enorme Erkenntniszuwachs in der Medizin ist eine Jahrhundertchance

Eva Luise Köhler: Es geht um wirklich schlimme Schicksale. Ich erinnere mich an Eltern eines Kindes mit Spinaler Muskelatrophie vom Typ I. Bei der kurz SMA genannten Erbkrankheit bilden sich Nervenzellen im Rückenmark und im Hirnstamm zurück. Muskelschwäche und Muskelschwund schreiten unerbittlich voran. Bisher gilt die Krankheit als nicht heilbar, die Kinder starben mit zwei, drei Jahren – und doch ist sie ein Beispiel dafür, wie groß das Potential der Forschung ist. 2021 bekam am Universitätsklinikum Heidelberg ein betroffenes Mädchen dank Neugeborenen-Screening im Alter von 23 Tagen eine Gentherapie. Leistungsfähige Diagnostik und hochpräzise therapeutische Verfahren eröffnen völlig neue Möglichkeiten einzugreifen. Das ist eine Jahrhundertchance. Wir erleben in der medizinischen Forschung derzeit einen enormen Erkenntniszuwachs.

Frau Professor Grasemann, welcher ist das?

Corinna Grasemann: Es handelt sich um eine wirklich gewaltige Verbesserung und Beschleunigung der genetischen Diagnostik. Wir können Krankheitsursachen heute besser denn je verstehen und behandeln. Als ich meine medizinische Karriere begann, musste man genau überlegen, welches Gen man auf der Suche nach einer Erkrankung untersuchen wollte. Es hat oft Monate gedauert, bis man ein Ergebnis bekam. Heute ist dank der Fortschritte in der genetischen Diagnostik ein breites Screening möglich, bei dem viele Krankheiten erkannt werden können, bevor überhaupt Symptome auftreten. Die frühzeitige Diagnose ist deshalb so wichtig, weil in diesem Stadium oft viel besser geholfen werden, ein Voranschreiten der Erkrankung verlangsamt oder sogar verhindert werden kann. Auch bei Krankheiten, für die es noch keine Heilung gibt, kann für Kinder oft eine gute Lebensqualität erreicht werden, und für die Familien bedeutet eine Diagnose oft das Ende quälender Ungewissheit, auch wenn keine Heilung möglich ist. Für einige Krankheiten wie Mukoviszidose oder angeborene Formen der Adipositas gibt es mittlerweile aufgrund der Erforschung ihrer genetischen Ursachen gezielt entwickelte wirksame Medikamente.

Bei der genetischen Diagnostik entstehen enorme Datenmengen – ist das nicht eine große Herausforderung?

Corinna Grasemann: Nicht allein die Datenmenge ist eine Herausforderung. Ein Mensch hat Tausende unterschiedliche Gene, und jeder von uns trägt irgendwelche Veränderungen in seinem Erbgut. Das ist ganz normal und hat für die allermeisten Menschen keine gesundheitlichen Konsequenzen. Wenn man einen Patienten genetisch untersucht, muss man also ganz genau filtern, um herauszufinden, welche Veränderungen überhaupt relevant sind für eine mögliche Seltene Krankheit.

Es geht also auch darum, Leute nicht unnötig zu beunruhigen?

Corinna Grasemann: So ist es. Der enorme Fortschritt stellt uns auch vor ethische Probleme. Ein Beispiel: In der Sprechstunde wird ein Kind behandelt, das kleinwüchsig ist. Die Diagnostik ergibt, dass es sich um eine genetisch verursachte Kleinwüchsigkeit handelt. Aber wir finden auch eine genetische Veränderung, die nach unserem Wissen mit einer schweren Entwicklungsstörung verbunden ist. Das Kind hat aber bisher gar keine Entwicklungsstörung, sondern geht auf eine weiterführende Schule. Sie können sich vorstellen, wie herausfordernd es ist, Eltern solche sogenannten Zufallsbefunde zu erklären, ohne Ängste hervorzurufen. Die Kenntnis über die genetischen Ursachen Seltener Krankheiten wächst gerade in atemberaubender Geschwindigkeit – und auch die Herausforderung, mit diesem Wissen verantwortungsvoll umzugehen.

Eva Luise Köhler: Zumal es ein Recht auf Nicht-Wissen gibt. Kein Mensch muss Kenntnis davon haben, welche Krankheiten möglicherweise in ihm schlummern. Die meisten würden das seelisch nicht verkraften, ich vermutlich auch nicht. Aber darum geht es ja auch nicht. Beim Neugeborenen-Screening geht es um Krankheiten, die unbehandelt schon in den ersten Lebensjahren zu schwersten Behinderungen oder dem Tod führen. Für eine zunehmende Zahl gibt es heute Behandlungsmöglichkeiten, die großen Schaden abwenden können, wenn sie vor Einsetzen der Symptome beginnen. Nehmen wir die Krankheit SMA, die wir eben schon mal angesprochen haben. Wenn ich wüsste, es besteht die Möglichkeit, dass mein wenige Tage altes, aber todgeweihtes Kind durch eine Gentherapie gesund wird, dann würde ich als Mutter doch keine fünf Minuten darüber nachdenken!

Ärztinnen und Ärzte sollten offen bleiben für Unerwartetes

Woran liegt es, dass bis zur Diagnose einer seltenen Krankheit oft viele Jahre vergehen? Sind niedergelassene Ärzte zu wenig sensibilisiert für Seltene Krankheiten, stehen ihnen womöglich sonst bewährte medizinische Routinen im Weg, um sich auf die zumeist hochkomplexen Krankheitsbilder einzulassen?

Eva Luise Köhler: In der Medizin gibt es die Redewendung „Wenn du Hufgetrappel hörst, dann denke an Pferde und nicht an Zebras.“ Das soll deutlich machen, dass häufige Krankheiten wahrscheinlicher sind als seltene, auch wenn die Symptome eines Patienten zu beidem passen würden. Das trifft meistens auch zu. Umso wichtiger ist es, offen zu bleiben für Unerwartetes. Wenn beispielsweise ein Zahnarzt ein Kleinkind vor sich hat, dem die Zähne ausfallen, dann muss er bestimmt nicht gleich erkennen, dass es sich um eine Form von Hypophosphatasie handeln könnte. Aber er sollte stutzig werden, sich eingestehen, wenn er nicht weiterweiß und sich Rat holen. Das ist meine Bitte an alle Ärzte.

Corinna Grasemann: Dafür existiert dank der unermüdlichen Lobbyarbeit von ACHSE und der Eva Luise und Horst Köhler Stiftung heute eine Netzwerkstruktur in Deutschland. An mittlerweile 36 Universitätskliniken gibt es übergeordnete Zentren für Seltene Erkrankungen, zahlreiche weitere Fachzentren kommen hinzu – die sich im Internet leicht recherchieren lassen. Aktuell bauen Partner der Köhler-Stiftung ein Nationales Register für Seltene Erkrankungen auf, damit wertvolle Informationen für Forschung und Versorgung nicht wie bisher kontinuierlich verloren gehen. Und anders als in meinem Studium – ich kann mich nicht erinnern, den Ausdruck „Seltene Krankheit“ je gehört zu haben – gibt es an den Universitäten mittlerweile Seminare und Vorlesungen zu dem Thema. Weil die Erkrankungen so unterschiedlich sind, kann man angehenden Medizinern zwar keine Faustregel anbieten nach dem Motto, wenn man dieses oder jenes Symptom sieht, liegt eine Seltene Krankheit vor. Aber man kann vermitteln, dass die Warnlampen angehen sollten, wenn Symptome zum Beispiel sehr früh im Leben auftreten.

Gilt das auch bei Volkskrankheiten wie dem Übergewicht?

Corinna Grasemann: Adipositas ist ein gutes Beispiel. Von dieser Krankheit sind 40 bis 50 Prozent der Erwachsenen betroffen und immer mehr Kinder. In den allermeisten Fällen entsteht das Übergewicht durch unseren veränderten Lebensstil. Deshalb liegt es nahe, ein dickes Kind eben als eines von vielen dicken Kindern zu betrachten. Aber wenn Sie einen zwei Jahre alten Jungen mit starkem Übergewicht vor sich haben, dann sollten Sie als Arzt oder Ärztin erkennen: Das hier ist wahrscheinlich das Zebra unter den Pferden, hier handelt es sich vermutlich um eine monogenetisch bedingte Adipositas, auch wenn davon nur wenige Hundert Menschen weltweit betroffen sind.

Gibt es mittlerweile Hilfe für solche adipösen Kinder?

Corinna Grasemann: Ja, aber es hat mehr als 20 Jahre gedauert. Patienten mit einer Veränderung im Gen des Pro-opiomelanocortin, kurz POMC, leiden unter einem Defizit des gleichnamigen Hormons, weshalb sie schlichtweg ständig Hunger haben. Die Krankheit führt bereits im ersten Lebensjahr zu schwerer Adipositas, an der die Betroffenen früher irgendwann gestorben sind. Heute gibt es ein Medikament, das den fehlerhaften Signalweg korrigieren kann. Die Menschen erreichen damit ihr Normalgewicht und können ein ganz normales Leben führen.

Forschung ist der Schlüssel zu mehr Gesundheit

Weil die Forschung zu Seltenen Erkrankungen in Deutschland nicht im Fokus der Universitätsmedizin steht – lediglich die Charité benennt sie als einen ihrer Schwerpunkte – hat Ihre Stiftung eine Forschungsinitiative ins Leben gerufen. Sie sammeln Spenden, um gemeinsam mit Partnern aus Universitätsmedizin und Zivilgesellschaft dafür zu sorgen, dass mehr junge Ärzte zu Seltenen Erkrankungen forschen können. Und schon seit 2008 gib es den mit 50.000 Euro dotierten Eva Luise Köhler Forschungspreis, der in dieser Woche vergeben wird. Wer wird in diesem Jahr in Ihrem Namen ausgezeichnet?

Eva Luise Köhler: Mit Alessandro Prigione und Markus Schülke zeichnen wir 2024 zwei Wissenschaftler aus, die sich intensiv mit Mitochondriopathien beschäftigen. Das bedeutet, dass die so genannten „Zellkraftwerke“ nicht richtig arbeiten, was die gesamte Entwicklung enorm beeinträchtigt. Durch systematische Studien haben unsere Preisträger herausgefunden, dass der Wirkstoff Sildenafil, der bisher vor allem als „Viagra“ Bekanntheit erlangte, auch auf Mitochondrien sehr positive Effekte hat. Die Erkenntnisse könnten auch auf andere Seltene und bisher unheilbare Erkrankungen anwendbar sein. Was mir in diesem Zusammenhang wichtig ist: Der Preis soll auf die so dringend notwendige Erforschung Seltener Krankheiten hinweisen, Öffentlichkeit für dieses wichtige Thema schaffen und die Entwicklung des Forschungsbereiches vorantreiben. Darum geht es, nicht um den Namen.

Corinna Grasemann: Die Forschung ist tatsächlich besonders wichtig, um eine Verbesserung der Versorgung und auch kleine „Wunder“ wie das in der Behandlung der seltenen angeborenen Form der Adipositas zu erreichen. Die Zentren sind auch aus diesem Grund an der Universitätsmedizin angegliedert.

Wie geht es weiter mit den Seltenen Erkrankungen?

Eva Luise Köhler: Es gibt noch so viel zu tun! Das Nationale Register für Seltene Erkrankungen muss dringend weiter aufgebaut werden. In Frankreich gibt es so etwas längst. Aber wir bleiben unter unseren Möglichkeiten, weil wir immer noch nicht alle verfügbaren Informationen digital zusammenführen. Ein Unding ist auch, dass die Finanzierung der Zentren für Seltene Erkrankungen noch nicht in allen Bundesländern gesichert ist. Es gilt, den Nationalen Aktionsplan für Seltene Erkrankungen von 2013 abzuarbeiten, die Forschung voranzutreiben und Strukturen zu schaffen, damit die neuen Methoden und Erkenntnisse auch bei den Patientinnen und Patienten ankommen.

Das Interview ist am 28. April 2024 in der Frankfurter Allgemeine Sonntagzeitung erschienen. Die Fragen stellte Reiner Burger.

Fotos: Olaf Schwickerath/ Andrea Katheder

 

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